Ich hänge gnadenlos hinterher… oder wie schaffen das andere Mamas einfach nur

Hier sollten ursprünglich mal 365 nachhaltige Taten stehen. Und ich werde das irgendwann auch nach und nach ergänzen. Nur nicht innerhalb von 365 Tagen. Unglaublich aber es sind schon wieder Monate her, seit ich das letzte Mal hier war. Die Arbeitsstelle mit 25 Stunden, hat sich als sehr kräftezehrend erwiesen, in Kombination mit meinen 2 aufgeweckten Jungs und meiner nun schon 90 jährigen Oma. Ich hab tatsächlich die meiste Zeit abends mit meinen Kids im Bett gelegen und geschlafen. Es hat alles länger gedauert. Die Weihnachtsdeko hat letztes Jahr 2 Wochen gebraucht, bis ich Sie aufgehängt und gestellt hatte. Und einige Dinge sind gar nicht erst gemacht worden. Sprich keine Aussendeko. Das hat meiner gereizten Stimmung nicht grade Auftrieb gegeben. Und ungerechterweise mussten meine Kinder den einen oder anderen Orkan Mama über sich ergehen lassen. Da gab es für mich nur eine Lösung:

Stunden reduzieren und neue Einrichtung suchen.

Dieser Punkt war im Februar erreicht und binnen einer Woche hatte ich eine neue Stelle, die ich seit dem 1. März angetreten habe. Ich übernehme die Aufgabe der Sprachberatung und begleite Kollegen und Eltern der mir zugeordneten Einrichtung. Ebenso arbeite ich eng mit der Leitung zusammen. Bisher kenne ich noch nicht mein genaues Aufgabenfeld. Werde aber die nächsten Monate Arbeitskreise und Schulungen haben, die mich auf meine Arbeit vorbereiten. Und das tolle ist, dass sich hier Familie und Beruf mit 19,5 Stunden, unabhängig vom Team, wunderbar vereinbaren lassen.

Wenn ich abends jetzt mal dazu komme wieder meinen Hobbies nachzugehen, anstatt halb schlafend auf dem Sofa zu hängen, wird sich auch hier wieder mehr tun.

Wie machen das all die anderen Mamis, die Ihre tollen Blogs fast täglich mit Leben füllen und dabei auch noch erfolgreich sind??? Die backen, basteln, nähen und vieles mehr ausprobieren und uns daran teilhaben lassen. Nebenbei Haushalt und Kinder und Tiere versorgen. Arbeiten gehen und Einkaufen und Kochen. Haben die mehr Stunden am Tag zur Verfügung als 24? Manchmal kommt es mir fast so vor.

In diesem Sinne erst mal gute Nacht.

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Nachhaltige Tat 28 bis nachhaltige Tat 32

Man wie die Zeit rennt und jetzt ist schon Herbst. Ich hab ganze drei Monate nicht geschrieben. In der Zeit war ich tatsächlich kaum am Laptop und bin einfach nicht dazu gekommen. Nach meinem letzten Post, haben wir uns diese Gedanken wirklich zu Herzen genommen und mit den Kids soooo viele schöne Ausflüge gemacht und diese Zeit genossen. Und wir waren dabei auch teilweise nachhaltig ohne es darauf angelegt zu haben. Viele der Ausflüge haben nämlich außer Benzin, nichts gekostet. Oder wir haben Familientagangebote genutzt. Ich habe quasi eine To-Do Liste für Ausflüge angelegt und wir haben, natürlich ganz zwanglos, etliches davon unternommen. Freunde haben mich auch schon danach gefragt und sie dann mit Ideen ergänzt. Das war total spannend.

Nachhaltige Tat 28 war also: kostenlose Freizeitangebote Nutzen, wie die verschiedensten Spielplätze zu erkunden. Einen ganz tollen gibt es in Geisenheim am Rhein. Oder in Burgschwalbach der Märchenwaldspielplatz.

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Wir waren in Wiesbaden Biebrich im Schlosspark und dort auf dem Spielplatz, wir sind um den Schiersteiner Hafen gelaufen und waren auch dort auf dem Spielplatz. Wir waren in Rüdesheim und sind dort mit der Seilbahn hochgefahren und wieder runter gelaufen. 

Was ganz besonders war, mit Ohrenschützern für die Kinder, war das Truckrennen am Nürburgring. Mit Schnuppertickets gratis und man durfte auch hinter die Kulissen schauen. Familientag im Schwimmbad, Fasanerie, Volkspark in Mainz, mit angrenzendem Rosengarten und Vogelhaus, bei Regen auch mal in die Wunderkiste in Bad Schwalbach, in Fürth zur Modelleisenbahn, ähnlich wie Miniaturhausen in Hamburg. Schön waren auch unser Feuerwehrfest und das Lindenfest. Da dürfen die Kids immer an tollen Aktionen mitmachen. 

Ihr seht, wir haben viel unternommen und noch viel mehr und das alles mit wenig Geld, denn dieses hatten wir dieses Jahr nun wirklich kaum. Elterngeld und bis September Arbeitslosengeld beim Partner, plus Kindergeld, da bleibt nach Abzug der Fixkosten nicht mehr viel übrig für Freizeit.

Nachhaltige Tat 29: Mütterzentren und Spielkreise

Bleiben wir bei Mamas und Papas in Elternzeit. Da ist ja nicht viel mit Freizeit und Freunde treffen. Schon gar nicht, wenn der sich durch die Geburt auch noch verändert. In jeder nächstgelegenen Stadt, sollte es ein Mütterzentrum geben. Dort lässt es sich gut Kontakte knüpfen und es werden oft auch kostenlose Spielkreise angeboten. Aber auch bei der anderen Vereinen, wie zum Beispiel in Nastätten in der alten Mühle, lassen sich Spielkreise finden. Einfach mal im Internet suchen oder bei Hebammen, Bekannten usw. nachfragen.

Was mich zusätzlich abgehalten hat, war die Planung und Vorbereitung meines 40. Geburtstags im August. Das Motto war Mittsommerfest. Ich hab eine Sandwichtorte gemacht. Die war unglaublich lecker und mächtig. 

Und schon sind wir bei der nachhaltigen Tat 30:

Geburtstage zuhause planen, wenn man Platz hat. In unserem Fall hatten wir beschlossen egal was kommt, wir feiern draußen! Klar das es der Einzige Tag in der Woche war an dem es tatsächlich geregnet hat. Wir haben Freunde und Familie eingespannt, jeder hat etwas dazu beigetragen. Das war schöner als Geschenke (die gab es aber dann auch 🙂 ). Wünscht euch von den Gästen etwas für die Party, wenn sie fragen. Meine Patentante hat super leckere eingelegte Heringe gemacht. Meine Freundin schwedische Schokobällchen und Kottbullar. Ich anstatt der süßen Torte die Sandwichtorte. Es wurden Haferkekse gebacken, von denen auch nichts übrig geblieben ist. Und es gab Knäckebrot mit einer ganz leckeren Merettichfrischkäsecreme und mit Lachs belegt. Trotz des Wetters war es ein toller Geburtstag. Und eine Freundin war mit mir einen Tag vorher spazieren um Feldblumen für die Deko zu sammeln. War ein toller Spaziergang mit den Kindern. Sie brachte dann auch Vasen und kleine Laternchen für die Tischdeko mit. Weiße Bettlaken wurden zu Tischdecken. Es war wirklich ein unvergesslicher Tag.20160820_114142

Nachhaltige Tat 31:  Kein Einweggeschirr an Feiern. 

Wir haben am Geburtstag unser richtiges Geschirr verwendet. Hat man nicht genug, bittet die Gäste welches mitzubringen oder leiht euch welches in der Familie. Jeder hat irgendwo was rumstehen, was für solche Anlässe benutzt werden kann und es kein Drama ist, wenn was zu Bruch geht. 

Nachhaltige Tat 32: alte Waschmaschinentrommel findet neues Aufgabengebiet

Eine Feuerschale oder ein kleiner Ofen im Garten ist etwas schönes. Gemütliches Beisammensein am Abend, wenn es schon dunkel und auch etwas kühler ist. Aber zum einen hat das manchmal einen enormen Preis und zum anderen möchte man vielleicht nicht wieder etwas neu anschaffen, wenn es auch anders geht.

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Ansonsten hat mich vom Schreiben der Knirps abgehalten, weil er überall hochklettern kann und mit 10 Monaten auch gemeint hat, dass er jetzt Laufen kann. Da ist man abends müde. Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter haben wir auch längst hinter uns. Dann der neue Job von meinem Männe, und bevor ich wieder aus der Elternzeit in den Beruf zurück gekehrt bin, durfte ich noch 3 Wochen mit meinen beiden Jungs in den Schwarzwald zur Mutter-Kind-Kur.

Jetzt bin ich schon seit 4 Wochen wieder am arbeiten. Der Alltag hat sich eingependelt, die ersten Weihnachtsplätzchen sind gebacken (ja sie schmecken besser, wenn sie länger ziehen können 🙂 ) und ich finde auch mal wieder Zeit, um hier weiter zu machen. 

Das ist das schöne an diesem Blog. Er ist unheimlich geduldig mit mir.  

Dann mal gute Nacht und morgen beginnt ab 14 Uhr das Wochenende 🙂

 

 

Heute mal nachhaltige Gedanken

Ich habe mir heute einen Friseurbesuch gegönnt. Es war ein,  sagen wir mal hochwertiger Besuch, der entsprechend etwas teurer war. Ich bin mit dem Ergebnis super zufrieden und habe jetzt einen tollen Schnitt und tolle helle Haare. Und zudem hatte ich dort eine Erleuchtung:

Angefangen hat es mit dem Satz:“ Soll ich auch massieren?“

Und der Antwort von mir:“ Ohja bitte, man gönnt sich ja sonst nix!“

Und dann massierte sogar der Sessel beim Haare waschen auf dem ich saß.

Ab da kreiste unser Gespräch darum, dass man sich mehr gutes Tun sollte.

Ja, dachte ich bei mir, es gibt viele Dinge die ich tun möchte. Essen gehen, in Urlaub fahren, zur Massage.

Das sind aber Dinge die man sich selten bis nie in seinem Leben gönnt, obwohl sie einem gut tun.

Was nutzt es ständig Dinge zu kaufen und anzuhäufen, an denen man sich meist nur kurz erfreut aber die in der Erinnerung am Ende irgendwann verblassen. Sie sind ja immer da und nix besonderes mehr oder gehen kaputt und aus den Augen aus dem Sinn. Ausnahmen gibt es aber bei dem heutigen Konsumverhalten werden die immer weniger. Man erinnert sich eher an das tolle Auto, dass man als Kind hatte oder an sein Lieblings Kuscheltier. Ausflüge mit der Familie oder die Kastanienkörbchen, die der Opa immer geschnitzt hat. Das Schlittenfahren im Schloßpark und die Spaziergänge im Dezember um Weihnachtslichter zu zählen und zu schauen. Mein erstes blaues Fahrrad und wie ich beim fahren lernen in den Sand gefallen bin. An meine Schultüte, den Abschlussball, mein 16. Geburtstag auf den Rheinwiesen, Straßenfeste, Klassenfahrt und Freizeiten, und und und. 

Ich erinnere mich aber nicht an die Kleidung, die ich dabei anhatte. Oder Spielzeug, dass ich da bekam. 

Jetzt habe ich selber eine kleine Familie und möchte natürlich, dass meine Kinder nichts missen müssen. Ich versuche ihnen schon zu ermöglichen, was sie sich wünschen aaaaber was ich grad am Großen bemerke und seit Weihnachten verändere ist: Das Haben wollen!

Er fragt in Geschäften immer, kann ich dies oder kann ich das. Er schmeißt sich nicht auf den Boden, wenn ich nein sage aber er fragt immer wieder.

Zu Weihnachten und Geburtstag bekommt er Geschenke von meinen Eltern, der anderen Oma, meinem Bruder und seiner Freundin, meiner Oma und uns. Das sind 5 Geschenke. Daher habe ich an Weihnachten 2 weitere die ich besorgt hatte im Schrank gelassen, weil die 5 Geschenke schon zu viel waren.

Eins gab es zu Ostern, das andere zum Geburtstag. Die Freude war riesengroß.

Den Eltern die fragten, was er sich wünscht, bekamen von mir die Antwort:

Bitte kein Spielzeug!

Was zum Basteln, Spiele oder Bücher zum Mitmachen, vorlesen. Und alle haben sich dran gehalten und es kamen tolle Sachen dabei raus. Einen Flatball für den Garten, ein Aufgabenbuch für die Vorschule, Knisterbad, ein Spiel, Malstifte usw. 

Worauf ich hinaus will?

Erinnerungen! Ich möchte mit meiner Familie Erinnerungen sammeln. 

Ich möchte nicht sagen, dass wir den Ausflug nicht machen können, weil wir einen Teppich kaufen müssen( das meine ich als Beispiel, mir fällt grad nix besseres ein).

Ich möchte nicht zugunsten Materiellen Dingen auf gemeinsame Zeit und Genuss verzichten. Lieber gehe ich in den Zoo, auf die Kirmes, in den Erlebnispark und freue mich über die strahlenden Augen und die glühenden Wangen, wenn wir davon reden, als mir Geschirr, Klamotten, Deko oder sonstwas zu kaufen, dass mir vielleicht irgendwann gar nicht mehr gefällt und entsorgt wird. Ich möchte mein Geld nicht für unwichtige Materielle Dinge sparen, sondern für gemeinsame Zeit und Erinnerungen mit meiner Familie.

Ich möchte aber auch nicht immer meine Kids vertrösten mit: „Ich habe jetzt keine Zeit, weil ich das und das machen muss!“

Totaler Quatsch!!!

Ich kann alles machen was ich denke tun zu müssen, wenn sie schlafen. Oder später lieber mit den Kumpels und der Freundin Zeit verbringen, als mit ihrer ollen Mama. Die Zeit rennt und sie werden so schnell flügge, dass ich jetzt jede Minute genießen will und alles andere erstmal unwichtig ist, wenn ich Zeit mit ihnen verbringen darf.

Und nachhaltig ist es auch *zwinker*.

 

Nachhaltige Tat Nummer 25 bis 27

Und hier noch ein kleiner Nachschlag:

Tat Nummer 25

Was kann ich alles selber machen?

In jedem von uns schlummern kleine Talente und was man nicht weiß, kann man sich im Internet raussuchen. Klar geht nicht alles aber es geht mehr als man denkt. Einfach probieren. Vor allem mit Kleinigkeiten anfangen. Nicht gleich zu hohe Ziele setzen um frustriert zu werden. Bevor man aber kauft, sollte man sich Fragen, ob man es nicht selber machen kann.

Tat Nummer 26

Spontankäufe vermeiden.

Passiert jedem von uns immer wieder, man sieht etwas und denkt: Ach ja das kann ich gut gebrauchen/ möchte ich gerne haben.

Ich frage mich vor jedem Kauf: Brauche ich das wirklich? Kann ich es selber machen? Leihen, tauschen?

Und die 30 Tage / 10 Minuten Regel ist da auch sehr hilfreich.

Tat Nummer 27

Strom sparen

Auf Ökostrom umsteigen, wäre der Idealfall. Man kann im Internet vergleichen. Und hat man sich für einen Anbieter entschieden, nimmt der einem die ganze Arbeit des Wechsels ab. Die Ausrede: Ich weiß nicht wie man wechselt ist also hinfällig 😉

 

 

Nachhaltige Tat Nummer 24

Ein kleines Päuschen bevor ich den Großen und seinen Kumpel im Kindergarten abholen muss, wird genutzt um hier reinzuschauen. Ich genieße grad die Ruhe, weil Papa sich mit Zwergi hingelegt hat.

Tat Nummer 24

Weniger Essen wegwerfen!

Klar schmeißen Supermärkte Unmengen Lebensmittel weg. Alleine schon wegen dem MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum), welches ja leider vom Gesetzgeber vorgegeben ist. Sogar homöopathische Globulis, die nie ablaufen, müssen ein MHD von 5 Jahren aufgedruckt bekommen, weil es Gesetz ist. 5 Jahre ist da die Höchstgrenze. Geschätzt sind es rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel, die so weggeworfen werden.

Hier kurz zum Lesen wer mag. Dieser Bericht ist auch interessant.

Was ich aber mal irgendwo gelesen habe und leider weiß ich grad nicht mehr wo ist, dass die meisten Lebensmittel in privaten Haushalten weggeworfen werden. Pro Kopf 95 bis 115 Kilogramm im Jahr. Wir sind hier 5 Personen, dass sind 500 Kilo Essen im Jahr.

Ein großer Faktor ist hier das MHD, dann dass wir teilweise auf Vorrat und in Großpackungen kaufen und dann doch nicht schaffen, so also letztendlich nicht wirklich Geld gespart haben. Oftmals wird zuviel gekocht oder es wird nicht aufgegessen.

Zu Kindern sagen wir ja gerne: Da waren die Augen wohl größer als der Magen 😉

Hier auch nochmal mit schönen Grafiken um mal zu vergleichen.

In dem Bericht oben, findet man Tipps zur Vermeidung.

Hier sind meine:

Ich erstelle einen Wochenplan und schreibe mir eine Liste.

Ich gehe nicht hungrig einkaufen, denn dann kaufe ich mehr als ich brauche.

Ich gehe zum Metzger, zum Bäcker, auf den Markt  und kaufe nur das von meiner Liste.

Ich kaufe Mengen nur für eine Woche.

Wichtig ist die richtige Lagerung im Kühlschrank und Vorratsschrank, denn hier entsteht durch falsche Lagerung auch viel Müll. Daher habe ich meinen Kühlschrank umgeräumt und optimiert. Yvonne Willicks hat da super Tipps. Hier nachzulesen. Und wirklich empfehlenswert.

Was zu viel ist, wird am nächsten Tag nochmal aufgewärmt oder eingefroren.

Meine Kinder nehmen sich selber Ihr Essen. Sie wissen am Besten, wie viel sie Essen können. Ist es doch mal zu viel muss Papa ran und es wird erinnert, sich das nächste Mal weniger und lieber nach zu nehmen.

Wertschätzung!!!

Die Kinder werden in die Prozesse mit eingebunden, wie einkaufen, zubereiten, anpflanzen, ernten usw. Sie sollten wissen, wo das Essen herkommt und daran beteiligt werden. Also auch mal zum Bauern mitgehen und es gibt tolle Bücher dazu.

Reste verwerten. Es entstehen die leckersten Gerichte aus Resten. Einfach zusammen schmeißen und genießen. 🙂

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Mein Fundstück des Monats Mai!

 

Nachhaltige Tat Nummer 19 bis 23

Ok Ihr Lieben, ich bin arg im Rückstand, daher versuche ich diesen heute endlich etwas aufzuholen. Seht es mir daher nach, wenn ich dabei etwas Übertreibe.

Nummer 19

Herkunftsland und CO2

Wenn möglich bei Obst Gemüse und auch allen anderen Sachen, die man so kauft auf das Herkunftsland achten. In meinem Fall, achte ich auf Deutschland. Ich brauche keine Äpfel oder Kartoffeln aus Ägypten oder Chile, wenn sie beim Bauern nebenan wachsen. Damit verringere ich etwas den CO2 Ausstoß auf diesem Planeten.

Nummer 20

Keine Alufolie!

Und diese schon gar nicht für Lebensmittel, denn es wird vermehrt berichtet, dass es nicht gesund ist, seine Lebensmittel darin einzuwickeln.

Beispiel hier. Es steht ebenso im Verdacht Alzheimer und Krebs auszulösen. Eine Freundin aus der Schulzeit hatte mal Haarausfall, weil sie das Aluminium in Deo und Zahnpasta nicht vertragen hat. Nebenbei befindet sich Aluminium auch in Impfstoffen. Das ist aber nochmal ein ganz anderes Thema.

Nummer 21

Wege zusammen legen

Einkaufen, Erledigungen, Post und und und. Ich könnte zehn Mal am Tag losfahren um irgendwas zu erledigen. Also schaue ich was ich zusammen erledigen kann um Fahrten zu sparen. So muss ich meist nur ein oder zwei Mal fahren. In der Stadt habe ich was ich konnte zu Fuß oder per Rad erledigt und mit Kind war es dann auch mit dem Bus.

Nummer 22

Kleidung die kaputt ist wird, wenn nicht mehr zu retten, zum Putzlappen umfunktioniert.

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Nummer 23

Weniger Fleisch

Zurück zum Sonntagsbraten, wie ich es gern benenne. Jeden Tag Fleisch muss nicht sein. Das ist in meinen Augen unnötig und nicht gesund. Und will ich gutes Fleisch auch nicht bezahlbar. Ich möchte kein mit Antibiotika verseuchtes Fleisch, von kranken sich gegenseitig auffressenden Tieren. Ich möchte mein Fleisch von glücklichen zufriedenen Tieren, die artgerecht gelebt haben. Klar kostet das mehr aber der Bauer hat es gefüttert und viel Zeit damit verbracht es zu hegen. Dafür gehört er entsprechend entlohnt.

Fairtrade fängt hier vor der Tür an und nicht erst in anderen Ländern!!!

Es wird für Fairtrade Produkte geworben und die Nachfrage nach diesen Produkten steigt zum Glück an. Aber der Bauer umme Ecke bekommt nen Dumpingpreis für seine Milch und soll Fleisch am Fließband liefern. Die Kartoffeln dürfen nicht zu groß und nicht zu klein sein, sonst bleiben sie auf dem Feld liegen. Und die Gurke muss grade sein, damit sie besser in die Kiste passt. Sorry aber absolut Gagga!

Will ich also gutes Fleisch, muss ich dafür entsprechend bezahlen! Dann esse ich halt weniger Fleisch aber fühle mich besser. Und spare Plastikverpackung, denn an der Theke kann ich sagen, dass ich keine Plastikverpackung oder so wenig wie möglich wünsche.

So ich denke das reicht erstmal für heute. In den nächsten Tagen geht es wieder weiter. Und ich will ja auch noch berichten, wie der Basar im April gelaufen ist und mein Großer hatte ja auch seinen 5. Geburtstag im Mai.

Gute Nacht und vergesst mich nicht 😉

 

 

 

Zähne, Entwicklungsschub und Kind steht Kopf

Ich habe weiterhin fleißig nachhaltige Taten gesammelt und auch ein paar tolle und hilfreiche Bücher dazu entdeckt die ich euch zeigen will.
Die Überschrift sagt ja warum es hier grad etwas ruhiger ist. Ich bin abends platt und tagsüber lassen die Kids mir keine Zeit. Bei dem tollen Wetter letzte Woche waren wir den ganzen Tag außerdem draussen, denn gutes Wetter und draussen mit den Kindern zu sein ist mir wichtiger als Haushalt. Der ist auch bei Regen, und heute sogar Schnee, auch noch da. Die Taten werden aber nachgereicht. 📝

Nachhaltige Tat Nummer 18

Heute war ein anstrengender Tag und die Muddi liegt schon im Bett. Kurze Zusammenfassung.
Aufstehen, Wäsche falten, frühstücken, 1. Nickerchen mit Zwergi, aufstehen, anziehen Haare waschen, Sohnemann hangeln sich fertig zu machen, Arzttermin, Apotheke, Sohnemann nach jedem Toilettengang neuen Verband machen, Mittagessen kochen, Zwergi füttern, nebenbei selber essen, fertig machen, nach Laufenselden zum Wild- und Bauernmarkt Wurst und Fleisch kaufen, zum Frischemarkt Bender regionales Gemüse, sowie Mehl und Hefe zum Brot backen kaufen, Paket wegschicken, nach Hause Einkäufe ausladen, Dreschhalle Kleiderständer und Kleiderbügel für Basar einladen helfen, zu meiner Freundin gefahren mit der ich zum Hof Zorn fahren wollte, Reh angefahren (ich war nicht schnell und es lief weiter aber die Chancen dass es das überlebt hat stehen leider schlecht), zur Polizei nach Bad Schwalbach Wild Unfall schein für Versicherung geholt, Werkstatt aUdo Schneider (Kennzeichen grad gebogen fertig), im Ort am Backes gehalten (morgen ist hier Pizzafest und da gibt es die beste Pizza ever) Bestellscheine geholt (14Pizzen für morgen bestellen muss), nach Hause, Zwergi Bett fertig und Breiflasche  eingeflösst, Abendbrot gegessen, Sohnemann ins Bett gebracht, Pizzen Bestellung vorbereitet, Brotrezept bei smarticular.net rausgesucht und ab ins Bett. Nachhaltige Tat heute Brot selber backen. Hab bei Kleinanzeigen einen Brotbackautomaten für 7 Euro gekauft  diese Woche und das 2. Weißbrot ist schon gebacken. Super einfach und lecker. Wir wissen was drin ist und eine Plastik Verpackung weniger. Und dank timer können wir morgens nach dem Aufstehen sogar warmes Brot genießen.

Nachhaltige Tat Nummer 17

Seit ich morgens früh raus muss, trinke ich wieder Kaffee. Davor hab ich mittags mal nen Latte getrunken aber jetzt brauch ich wieder härteren Stoff.

Manchmal bleibt da ein Rest übrig und vor allem entsteht da natürlich Kaffeesatz. Und den schmeißen wir nicht weg. Filtertüten kommen in den Kompost und der Satz in die Plastikschüssel, die hier wieder eine Verwendung findet. Letztes Jahr hab ich meine Mum auch fleißig Satz sammeln lassen, da ich ihn wirklich reichlich verwende.

Was ich damit mache?

Ich schütte ihn in meine Beete. Und arbeite ihn als Dünger in die Erde. Und außerdem vertreibe ich damit die Nachbarskatzen, die meinen meine Beete als Toilette benutzen und umgraben zu müssen. Ungeziefer wie Schnecken halte ich damit auch gleich ab, die fressen sonst unser Gemüse weg.

Das funktioniert auch mit den Pflanzen in der Wohnung und auf dem Balkon. Auch Kaffeereste mögen pflanzen gern. Den Satz aber bitte so aufbewahren, dass er trocknen kann, sonst schimmelt er. 

Probiert es mal.

Nachhaltige Tat Nummer 16

Ich versuche ja nach und nach Plastik aus dem Haushalt zu reduzieren. Das heißt aber nicht, ich werfe alles weg und kaufe neu, denn das wäre definitv nicht nachhaltig, da das Plastik nun mal da ist. Aber es gibt Alternativen.

Verschenken, tauschen (hab ich mit einer Freundin gegen Babykleidung), oder anders verwenden. 

Zum Beispiel als Ablageschale für Putzlappen, als Pflanzschale, Geschenkverpackung, für Bastelmaterialien oder Nähzeug, als Blumentopf oder Vase, und und und

Nur Lebensmittel versuche ich so gut es geht nicht mehr darin aufzubewahren!

Welche Ideen habt Ihr?